Urlaub in Bad Aibling: Karola Lindinger & Petra Widhammer im Gespräch

Shownotes

In dieser Episode G’sunde G’schichtn dreht sich alles um Erholung, Gastfreundschaft und Urlaub dahoam. Zu Gast sind Karola Lindinger vom Schmelmer Hof und Petra Widhammer vom Lehnerhof, die über ihre ganz unterschiedlichen – und doch gleichermaßen besonderen – Beherbergungskonzepte in Bad Aibling sprechen. Karola Lindinger gibt Einblicke in den Schmelmer Hof, der mit seinem klaren Fokus auf Wellness, Entspannung und Genuss ein Rückzugsort für Erholungssuchende ist. Petra Widhammer stellt dagegen ihre 5-Sterne-Ferienwohnungen am Lehnerhof vor und erzählt, was Ferien auf dem Bauernhof für Familien, Paare und Naturliebhaber so besonders macht. Beide Gastgeberinnen sprechen über ihre Häuser, ihre Philosophie und darüber, was Gäste bei ihnen erwartet. Außerdem erklären sie, warum Bad Aibling mit seiner Natur, den Freizeitmöglichkeiten und der besonderen Atmosphäre ein Ort ist, an dem man seine freie Zeit vielfältig, aktiv und gleichzeitig erholsam verbringen kann. Eine Episode voller Inspiration für alle, die Erholung suchen – egal ob im Wellnessbereich oder mitten im echten Landleben.


Kontakt Instagram https://www.instagram.com/badaiblingtourismus/ Instagram https://www.instagram.com/servusbadaibling/ Instagram https://www.instagram.com/rathausbadaibling/ Facebook https://www.facebook.com/BadAibling Storyteller und Moderator Johann Struck https://www.die-story.com/

Transkript anzeigen

00:00:00: Heute spreche ich mit Petra Wiethammer und Karola Lindinger über Gastfreundschaft,

00:00:04: über

00:00:05: unterschiedliche Beherbergungskonzepte und darüber, was man hier in

00:00:10: Bad Eibling

00:00:10: alles erleben kann.

00:00:16: Gesunde Geschichten Bad Eibling erleben und leben.

00:00:21: Wir erzählen

00:00:22: die Geschichten

00:00:23: hinter den Menschen

00:00:24: der Kurstadt

00:00:25: Bad Eibling.

00:00:29: Heute begrüße ich die beiden Gastgeberinnen Petra Wiethammer und Karola Lindinger.

00:00:35: Hallo.

00:00:36: Hallo.

00:00:37: Ich freue mich, dass Sie hier sind.

00:00:39: Ihr habt beide ganz unterschiedliche Konzepte, Menschen in Bad Eibling oder in der Nähe von Bad Eibling unterzubringen.

00:00:49: Petra, erzähl mir nochmal, wie das bei euch ist.

00:00:51: Was habt ihr für Gäste zu bieten?

00:00:54: Genau.

00:00:55: Wir

00:00:55: sind Urlaub auf dem Bauernhofbetrieb.

00:00:58: Wir sind im Ortsteil Westerhamn.

00:01:00: Und wir haben mit unserem Betrieb begonnen, zwanzig, einundzwanzig.

00:01:04: Wir sind jetzt quasi im fünften Jahr, in dem wir Gäste beherbergen.

00:01:09: Unser großer Vorteil ist, dass die Landwirtschaft, diese Milchkühe, die Kaninchen, die Hühner, einfach für die Kinder ... Und auch für die Erwachsenen und Eltern einfach.

00:01:20: was Besonderes sind, wenn die eher ein frisches Ei quasi aus dem Hühnernest nehmen können und bei uns die Milch kriegen und sie dann schon gleich so Pfannkuchen zum Frühstück machen können.

00:01:29: Das ist unser Pfund.

00:01:31: Das hört sich sehr, sehr spannend an.

00:01:32: Karola, wie ist das bei euch?

00:01:34: Also ich bin die Besitzerin des Hotel Schweimer Hofs, seit achtzehn Jahren leite ich den Betrieb.

00:01:39: Wir sind ein vier Sternerhaus, hauptsächlich Wellness und im Sommer haben wir unsere Beach-Anlage.

00:01:44: Mit der Almhütte.

00:01:45: Sechzig Mitarbeiter im Sommer ein bisschen mehr.

00:01:48: Und rund zweihundert Gäste, wenn wir voll sind.

00:01:53: Bei euch gibt es auch Pfannkuchen zum Frühstück.

00:01:54: Es gibt es tatsächlich bei uns auch, aber nicht mit eigenen Eiern, sondern mit zugekauften Eiern aus der Region.

00:02:01: Also das sind die beiden Damen, die ich heute interviewen darf.

00:02:06: Wir haben schon jetzt sehr, sehr viel Spaß und ich freue mich auf die weiteren Minuten mit euch.

00:02:11: Ihr sitzt mit dem Bad Albling.

00:02:13: Für uns ist es ganz normal, dass wir in Bad Eibling sitzen, wohnen und ihr vermietet, retten, an Menschen, für die das nicht normal ist.

00:02:24: Warum sollte jemand nach Bad Eibling kommen und bei euch schlafen, bei diesen Millionen von Reisezielen, die es gibt auf der Welt?

00:02:33: Petra, warum soll jemand zu dir kommen?

00:02:35: Genau, weil Bad Eibling zu jeder Jahreszeit eine Reise wird.

00:02:39: Beim schlechten Wetter kann man in die Therme gehen.

00:02:41: Beim schönen Wetter kann man wandern.

00:02:43: Bei uns fahren ganz viele auf den Windelstein.

00:02:46: Oder genießen einfach die Ruhe.

00:02:48: Ich hab's auch schon gehört.

00:02:50: Bei uns sieht man die Sterne.

00:02:52: Genau, dass man weiß, man weiß.

00:02:54: Die gibt's

00:02:54: sonst nirgendwo?

00:02:55: Doch, aber da gibt's ja nicht so viel Lichtverschmutzung bei uns.

00:02:58: Das ist mir heute auch wichtig.

00:02:59: Bei mir gibt's jetzt draußen keine Lichter, sondern nur Bewegungsmelder.

00:03:03: Wir möchten ein nachhaltiges Konzept haben.

00:03:07: Gäste bei uns mitleben und mitarbeiten, wenn sie wollen.

00:03:11: Karola, warum soll jemand von deinen Gästen nach Bad Albling kommen?

00:03:15: Du hast gesagt, ihr habt zwei Hundert Betten, da müssen ja schon ein paar kommen.

00:03:18: Also Bad Albling liegt ja zwischen München und Salzburg eigentlich genau in der Mitte.

00:03:22: Man hat viele Ausflugsziele.

00:03:25: Und Bad Albling hat viele Kliniken, viele Klinikbesuche und eben unser toller Wellnessbereich.

00:03:31: Das sind sehr, sehr gute Gründe.

00:03:34: Jetzt wüsste ich gerne mal ein bisschen was zu eurer Historie.

00:03:37: Was habt ihr gelernt?

00:03:39: Warum seid ihr überhaupt Gastgeberinnen geworden?

00:03:43: Peter, du hast gerade schon gesagt, dass du in den Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen-

00:03:50: Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Zwischen- Jahr- und-Z.

00:04:01: Dann haben wir unseren Stahl ausgesiedelt, weil wir im Ort Willing so eingesperrt waren.

00:04:06: Und dann, das war Jahr zwanzig, zwei Tausend Eins.

00:04:09: Und zwanzig, einundzwanzig haben wir dann ein Haus dazu gebaut.

00:04:12: Und nachdem das jetzt nicht aus der Portokasse zu bezahlen war, haben wir uns entschieden, mit Ferienwohnungen das zu finanzieren.

00:04:19: Das ist einfach ganz klar der Grund.

00:04:21: Ja.

00:04:22: Genau.

00:04:23: Ich war schon als kleines Mädchen, wollte ich immer ein Hotel besitzen.

00:04:27: Ich komme aus einer Gastgeberfamilie.

00:04:30: Wir haben Hotel und einen kleinen Bauernhof gehabt, da haben wir da auch immer Zimmer vermietet.

00:04:36: Mein Traum war immer Hotelfachfrau oder Hotel, an eines Hotel zu besitzen.

00:04:40: Ich habe ein Hotelkaufrau gelernt, eben auf der Messe München.

00:04:43: Ich war auf der Hotelfachschule in Heidelberg.

00:04:46: Dann hat mir mein Papa mein Traum ermöglicht und ein Hotel gekauft in Bad Albling.

00:04:50: Und jetzt bist du seit achtzehn Jahren Hotel-Besitzerin?

00:04:52: Ja, jetzt bin ich seit achtzehn Jahren hier in Bad Albling und ist eigentlich mein Zuhause geworden, ja.

00:04:57: Ist der Traum so geworden, wie du es dir erträumt hast?

00:05:01: Ja,

00:05:02: ja, ist eigentlich viel schöner.

00:05:03: Eigentlich viel schöner.

00:05:04: Das Hotel ist irgendwie meine Familie, meine Mitarbeiter, ich liebe sie und das ist eigentlich genauso wie ich es mir vorgestellt habe, ja.

00:05:11: Ja, perfekt.

00:05:12: Ein kleiner Mädchentraum erfüllte.

00:05:13: Danke, Papa.

00:05:15: Und Mama.

00:05:16: Und

00:05:16: Mama.

00:05:20: Karola, vor achtzehn Jahren hast du den Schwellmerhof übernommen.

00:05:24: Die schaute es damals dort aus und beschreib mal, was jetzt den Schwellmerhof so besonders macht.

00:05:30: Oh Gott, damals war es wie eine Jugendherberge.

00:05:33: Es war alles kaputt, es war wirklich ... Es hat reingeregnet, wir haben es an Säcke legen müssen und wir hatten zwei Kochplatten, die funktioniert haben.

00:05:41: Das Schwimmbad war kaputt, es war wirklich geschrecklich.

00:05:46: Genau, dann haben wir renoviert, so viel Geld reingesteckt und mittlerweile sind wir vier Sterne in das Hotel geworden.

00:05:53: Wie wird man ein vier-Sterne-Hotel?

00:05:55: Habt ihr den Sprung über zwei, drei, vier Sterne gemacht oder habt ihr gleich gesagt, nein, wir wollen vier?

00:05:59: Nein, mein Ziel war immer vier und da haben wir hingearbeitet, renoviert, Zimmer renoviert und dann vor, ich glaub, vor sechzehn Jahren haben wir die Ehrklassifizierung dann das erste Mal gemacht.

00:06:08: Und dann kommen wir die alle drei Jahre wieder zur Nachklassifizierung.

00:06:12: Und die kündigen sich an und ihr bereitet daraufhin wieder alles vor?

00:06:15: Ja.

00:06:16: Und habt ihr jedes Mal das Lied dann geschafft?

00:06:17: Ja,

00:06:18: Gott sei Dank.

00:06:20: Was würde passieren, wenn ihr das nicht mehr schafft?

00:06:22: Ist es den Kunden wichtig, dass es ein Viersterner oder Haus ist?

00:06:25: Also wenn wir es nicht mehr schaffen, würden wir so viel tun, dass es wieder... Ich will das unbedingt haben, das ist unbedingt mein Ziel.

00:06:31: Und ich denke schon, dass es wichtig ist, so eine Klassizierung zu haben für die Gäste von... Das ist einfach der Qualitätsstandard.

00:06:39: Petra, wie ist es bei dir?

00:06:40: Genau, bei mir ist es dann genau so klassifiziert.

00:06:43: Wir haben jetzt die Fünf-Sterne-Wohnung, Pferdentwohnung angestrebt, dann haben die dann erhalten.

00:06:47: Der Unterschied zur Hotellerie ist, dass bei uns die Sterne einen zappen Wehr haben müssen.

00:06:51: Bei uns ist das auch alle drei Jahre.

00:06:53: Da kriegt man dann so ein Katalog, das man erfüllen muss.

00:06:56: Und dann kommt jemand und schaut das an.

00:06:59: Und dann wird man informiert, um was geschafft hat.

00:07:01: Ist es da auch so, dass Fünf-Sterne das Höchste ist?

00:07:04: Bisher schon.

00:07:06: Also ihr bewegt euch beide in sehr, sehr hohen Kategorien des Gastgebern Daseins.

00:07:12: Wie wichtig ist Tourismus aus eurer Sicht und wie geht ihr mit anderen Gastgebern um?

00:07:18: Trefft ihr die, begrüßt ihr euch auf der Straße, wie ist so das Miteinander?

00:07:22: Wir haben ein gutes Miteinander.

00:07:24: Wir treffen uns immer wieder in Bad Eibling, meistens im Kurhaus.

00:07:27: Und über die Touristinfo sind also Informationsabend, Nachmittage.

00:07:32: Ja.

00:07:34: Und Tourismus ist ein wichtiger Baustein für Bad Eibling.

00:07:39: Wie ist es für dich, Karola?

00:07:40: Ich kann dem auch nur anschließen, stimmt so.

00:07:42: Wir treffen uns auch öfters alles in Ordnung.

00:07:44: Ja, so soll es ja auch irgendwie sein.

00:07:47: Karola, ihr habt einen hauseigenen See, da kann man Wasserski fahren, da gibt es eine Almhütte, da ist ein Strand.

00:07:55: Erzähl uns mal ein bisschen was darüber.

00:07:57: Wir hatten ja hinten den See immer schon und der war immer so prach und es war irgendwie schade.

00:08:01: Und meine Schwester leitet in Ascheheim den großen Wasserskipark.

00:08:05: Und da kam irgendwann mal die Idee, Mensch, das könnten wir da auf der Hinten aufbauen.

00:08:10: Und dann haben wir das einfach mal, so ein ganz normalen Easy-Start, das heißt, dass man halt nur in eine andere Richtung fahren kann und in eine andere Richtung wieder zurück, einfach mal aufgebaut und haben geschaut, was können wir damit machen?

00:08:19: Und dann wurde der Aufzug geholt und das ist eigentlich recht gut angelaufen.

00:08:22: Dann könnten wir haben gedacht, okay, das könnten wir eigentlich stehen lassen.

00:08:24: Das ist cool für die Gäste und überhaupt für ganz Bad Albling, für die Jugend.

00:08:28: Das lassen wir so.

00:08:29: Dann waren da nur Hütten rumgestanden und da gab es halt ... Tiefkühlpizza und die auch immer, aber das ist nicht so mein Standard.

00:08:36: Ich mag eher regionale, gute, schöne Küche.

00:08:40: Und dann haben wir, meine Idee, noch die Almütte hinzubauen.

00:08:43: Wie war der Zuspruch, haben die Leute sich gefreut, Wasserski zu fahren in Bad Eibling?

00:08:47: Ja, der Zuspruch war schon da.

00:08:49: Das Problem war, dass diese einfach das Wetter immer schlecht war.

00:08:52: Aber gut, man muss halt wachsen und im nächsten Jahr wird es schon besser.

00:08:55: Fährst du selbst Wasserski?

00:08:56: Ja.

00:08:57: Ganz leidenschaftlich und selbstlos ein Wassershippark in Garten gebaut.

00:09:08: Mein Gast Kopp, der hat bei ich mit dem Wasserschießtick gefahren.

00:09:11: Und hat das positiv gefunden, weil wenn man mal untergeht, dass man wieder aufgenommen wird.

00:09:15: Das hat man da quasi ausscheiden und wieder

00:09:18: aussehe.

00:09:19: Das ist

00:09:20: schon eine Positiv-Song.

00:09:21: Das ist sehr wohlwollend.

00:09:23: Der gibt das jetzt bei Dremel.

00:09:24: Für Anfänger ist es halt super.

00:09:26: Wenn man es richtig gut kann, dann muss man eine große Anlage fahren.

00:09:28: Petra, wie ist es bei dir?

00:09:29: Bei dir gibt es keinen Strand und bei dir gibt es keinen See, aber dafür gibt es einen Stall.

00:09:35: Was machen deine Gäste da?

00:09:37: Genau, bei uns gibt es keinen See, wir sind so nah an der Mangfa, wir haben den Willinger Weyer, denn unsere Gäste sind oft der Einstieg zu steil, da ging es bei uns nicht so zum Schwimmen.

00:09:50: Wir haben eine andere Zielgruppe, darum bedrängen wir uns nicht mit einer Gäste genau.

00:09:55: Die wissen halt, wir haben eine ganze Geregelte ... Also wir morgen so ein Abends gehen wir immer in den Stall und da können die Gäste mit, wenn sie wollen.

00:10:05: Es gibt wirklich welche, die sind ja in der Früh um sechs schon da und am Abend um siebzehn sind sie wieder da.

00:10:10: Genau, die dürfen mit mir die Kälber füttern und die Tiere versorgen.

00:10:14: Die dürfen wir auch beim Melken zuschauen.

00:10:16: Bei uns ist es halt wichtig, dass sie den Umgang mit den... Tieren lernen, dass man langsam und leise ist.

00:10:22: Und bei manchen Bauern das wirklich ein paar Tage, bis sie das verinnerlicht haben, weil die Kälber dann erschrecken und dann einfach so zurückziehen, dass sie sich auf die fast die Ohren abschneiden.

00:10:33: Das ist halt für die, die müssen halt langsam mit die Tiere sein und warten, bis die Tiere auf sie zukommen.

00:10:38: Und das ist ein Lernprozess.

00:10:40: Genau, aber mir macht das mit den Kindern Spaß, weil die oft sehr herzig sind.

00:10:45: Genau.

00:10:45: Und da kriegt man ganz nette Rückmeldung und kriegt man mal Bilder.

00:10:50: Und die werden bei uns dann im Hausgang aufgehangen.

00:10:52: Wenn wir ihnen nur zwei vierte Nohnungen haben, dann haben wir eine ganz andere Schienehne.

00:10:56: Genau.

00:10:57: Darum ist das Punkt viel persönlicher.

00:10:58: Du hast es gemacht, um das Haus in den Hof mitzufinanzieren.

00:11:02: Das hast du gerade gesagt.

00:11:03: Aber

00:11:03: es ist auch eine eigene Schaff.

00:11:05: Dein innerer Antrieb scheint doch auch einfach das zu sein, Menschen eine gute Zeit zu bieten, oder?

00:11:11: Genau.

00:11:11: Genau, das ist auf alle Fälle einmal bestreben.

00:11:13: Nicht nur das finanzieren, aber auch das finanzieren.

00:11:19: Petra, was bedeutet dir das Wort Gastfreundschaft?

00:11:21: Dass ich gerne Gastgeberin bin und gerne Gäste begrüße.

00:11:26: Dass ich dir die Erwartungen, die Sie haben, an uns erfülle und das auch gerne mache.

00:11:33: Das merkt man.

00:11:34: Karola, was bedeutet dir Gastfreundschaft?

00:11:36: Das selbe natürlich, aber mein Hotel ist ja viel zu groß.

00:11:40: Ich bin eigentlich kaum an der Rezeption, meine Hauptaufgaben sind eigentlich mehr Mitarbeiterbetreuung.

00:11:45: Aber es ist ja wichtig,

00:11:46: dass die Mitarbeiter, dass die zufrieden sind und nicht nur zufrieden, sondern eigentlich gerne in die Arbeit kommen und nicht nur auf die Uhr schauen, wann ist meine Zeit jetzt um

00:11:54: und

00:11:55: das Gehirn oben am Kreisel lassen.

00:11:57: Ja, und ich finde, das merkt man einfach in einem Hotel, wenn es so ist, dass die Mitarbeiter nicht auf die Uhr schauen, sondern... Dann wird man einfach fröhlich empfangen.

00:12:08: Ich empfinde das jedenfalls immer wieder so.

00:12:10: In Madalmling gibt es sehr, sehr viele Veranstaltungen.

00:12:13: Wie wichtig sind insgesamt Veranstaltungen für euch als Gastgeber?

00:12:18: Wir sind nicht so zentral.

00:12:20: Bei uns kommen die Gäste nicht ausschließlich wegen Veranstaltungen.

00:12:27: Wie ist es bei dir, Karola?

00:12:28: Also ich muss schon sagen, dass die Veranstaltungen wichtig sind für unser Haus.

00:12:32: Vor allem das Echelon ist wichtig, da sind wir komplett immer schon ausgebucht.

00:12:35: Ja, vorher schon, die buchen gleich wieder fürs nächste Jahr.

00:12:39: Oder aber auch, es gibt ja ganz viele Veranstaltungen bei Deiblingen, das Oldtimer Festival, diverse Konzerte und so.

00:12:45: Da kommen schon Gäste, also von außerhalb zu uns.

00:12:48: Besucht ihr selber Veranstaltungen in und um bei Deiblingen?

00:12:51: Selbstverständlich nützen wir unsere Infrastruktur.

00:12:56: Doch klar.

00:12:58: Was liebt ihr, wenn ihr nicht arbeitet?

00:13:01: Petra, was machst du gerne?

00:13:02: Also, ich halte mich gerne in der Natur auf.

00:13:05: Ich pflege meinen Garten.

00:13:07: Ich gehe gerne in die Berge, Sommer wie Winter.

00:13:09: Ich gehe gerne schwimmen.

00:13:11: Genau, ich nutze einfach unsere geschöne Gegend.

00:13:14: Was machst du gerne, Karola?

00:13:16: Also, ich hab letztes Jahr eine Ausbildung zu Kräuterpädagogen gemacht.

00:13:19: Das macht mir sehr viel Freude, auch natürlich die Natur.

00:13:21: Und bin fast täglich in Maxwell-Weinbarmel.

00:13:23: Auf einem Jahr in Jakobsberg.

00:13:25: Er ist sehr spannend.

00:13:26: Er nutzt auf jeden Fall die schöne Umgebung hier in Bad Eimlingen intensivst aus.

00:13:31: Jetzt passiert es ja auch mal, dass ihr auch mal Urlaub habt.

00:13:35: Wohin fahrt ihr dann?

00:13:36: Also ich habe

00:13:37: eine achtzendjährige Tochter, die will unbedingt immer jede Ferien irgendwo hinfahren und uns letztes waren wir in Miami.

00:13:43: Und du, Petra?

00:13:44: Wir waren zuletzt in Sadimien.

00:13:46: Genau.

00:13:47: Okay, also nicht in der Nähe in Bayern, sondern weiter weg.

00:13:53: Aber es ist ja auch okay, wenn man die ganze Zeit in Bad Albing sein kann, kann man auch mal weit wegfliegen und sich neue Eindrücke holen.

00:13:59: Ihr habt ganz unterschiedliche Konzepte, Gäste zu beherbergen.

00:14:05: Wer ist euer Traumkunde?

00:14:08: Der begeisterte Gast.

00:14:10: Petra, wer ist dein Traumkunde?

00:14:13: Der Zufrieden-Gast, ja.

00:14:15: Ist er vorher schon Zufrieden?

00:14:16: Der überraschte Gast, der als Meeres zufrieden ist.

00:14:20: dass das vielleicht mit kleinen Erwartungen übertroffen worden sind.

00:14:22: Das war super.

00:14:24: Da hat man bei Stammgäste oft das Problem.

00:14:26: Das sind das natürlich schon gewöhnt, was alles gibt.

00:14:29: Und da muss man mal ein bisschen was draufsetzen dann.

00:14:31: Und da muss ich mal vorher schon mal immer überlegen, was ich für die jetzt vielleicht noch ein Zucker haben könnte.

00:14:38: Nicht, dass es bei uns gibt zum Abschied immer eine Quittenschilie, weil ich halt so Quitten im Garten hab.

00:14:43: Und dann sagen man mir die Kinder, die gut, die meine Leide wieder.

00:14:46: Man muss doch positiv.

00:14:51: Wie ist es bei dir, Karola?

00:14:52: Womit überrascht du die Gäste?

00:14:53: Oder womit überrascht ihr die Gäste?

00:14:55: Ihr habt den ganzen System.

00:14:58: Wir lassen uns auch immer wieder irgendwas Neues einfallen.

00:15:01: Gut, wir renovieren ja auch immer wieder irgendwas Neues dazu.

00:15:03: Und da finden schon immer irgendwas.

00:15:06: Vor langer, langer Zeit war ich mal Buchhändler.

00:15:09: Und wir haben häufig das Buch verkauft.

00:15:10: Einen Hundert Elf Orte in, wo auch immer, die man gesehen haben muss.

00:15:16: Was sind Orte in Bad Eibling, die man gesehen haben muss?

00:15:20: Petra.

00:15:21: Bei uns gibt es einen Ort, den man gesehen haben muss.

00:15:23: Und zwar geht der von unserem Hof, vom Lenahof weg entlang von dem Pointbach nach Beerbling.

00:15:29: Und dann geht man auf nach Haslach.

00:15:31: Wir sagen auch der Pfarrer Berg dazu.

00:15:33: Früher sind da die Schulkinder, haben da zum Schlittenfahren gegangen im Winter.

00:15:38: Und man hat einen wunderbaren Ausblick dann ins Weidmoos und auf die Berge, besonders den Wendelstein, auf den geht man direkt zu.

00:15:45: Und die Wanderung dauert eine Stunde und das unternehm ich gerne mit unsere Gäste.

00:15:50: Es hört sich sehr gut an.

00:15:52: Karola, was muss man gesehen haben in Bad Eibling?

00:15:54: Oder in der Nähe von Bad Eibling?

00:15:56: Natürlich unsere Almhütte und unseren Beachcloth.

00:16:00: Natürlich.

00:16:02: Und den Kurpark in Bad Eibling wäre es auch ganz nett.

00:16:05: Eine allerletzte Frage habe ich noch.

00:16:08: Petra, warum ist Bad Eibling die gesunde Stadt?

00:16:13: Weil Bad Eibling eine sehr gute Verkehrsambindung hat.

00:16:16: Man ist nah an den Bergen und an den Seen.

00:16:19: Und sitzt nicht direkt in der Berge drin, sondern man hat auch eine gewisse Weite.

00:16:23: Dann hat man viel kulturelles Angebot.

00:16:27: Dann hat man die Therme und die ganze wirklich schöne Umgebung.

00:16:33: Carol, warum ist Bad Eibling die gesunde Stadt?

00:16:36: Zum einen das, was Petra gerade gesagt hat.

00:16:38: Und zum anderen gibt es in Bad Eibling fast alle Kliniken, bis auf eine Schönheitsoperationsgeschichte könnte man hier machen.

00:16:45: Sonst gibt es hier fast alles.

00:16:47: Haltsammerzentrum.

00:16:49: Ein normales Krankenhaus, Suchtklinik.

00:16:53: Heumeklinik.

00:16:53: Heumeklinik,

00:16:54: ja.

00:16:55: Wenn es

00:16:55: dabei ist, dann bedanke ich mich für unser Gespräch.

00:16:59: Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.

00:17:01: Danke, Petra und danke, Karola.

00:17:03: Gerne.

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